Profil

Beruflicher WerdegangCornelia Tietze Familienmediation

Aufgewachsen bin ich in Rostock. Nach meinem Pädagogikstudium in Kiel und ersten beruflichen Erfahrungen in der Arbeit mit Familien habe ich in Hamburg Kriminologie studiert. Mein Interesse galt hier besonders den Opfern von Kriminalität und ihren Möglichkeiten im Strafprozess. Im Anschluß daran habe ich zunächst mit Familien und psychisch erkrankten Erwachsenen gearbeitet, etwas später dann über viele Jahre als Beraterin für Opfer von Beziehungsgewalt. Neben der direkten Arbeit mit den von Gewalt betroffenen Frauen und Männern habe ich begonnen, Fortbildungen zu den Themen häusliche Gewalt und Stalking für Fachkräfte verschiedener Professionen zu geben.

Mittlerweile bin ich als Beraterin für Eltern in hochstrittigen Sorgerechts- und Umgangsfragen in einer Hamburger Beratungsstelle beschäftigt.  In der Trennungs- und Scheidungsberatung begleite ich Eltern und Kinder in der Phase des familiengerichtlichen Verfahrens. Am Termin vor dem Familiengericht nehme ich regelmäßig teil, um die pädagogische Perspektive einzubringen.

Dieses Arbeitsfeld hat mich zur Mediation geführt – ich war auf der Suche nach Möglichkeiten, Menschen auch außergerichtlich effektiver und nachhaltiger bei der Suche nach Konfliktlösungen zu unterstützen. Neben Klärung und Entlastung für die Erwachsenen profitieren insbesondere die mitbeteiligten Kinder von gemeinsam entwickelten Lösungen. So sehe ich gerade in der Familienmediation Chancen, die für alle Beteiligten oft sehr  belastenden gerichtlichen Verfahren zu vermeiden. Auch können die Kinder, die in die Konflikte zwischen den Eltern ja vielfach involviert sind, konstruktiv in den Prozess der Konfliktlösung einbezogen werden.

Berufsbegleitende Weiterbildungen

Psychosoziale Prozessbegleitung für verletzte Zeuginnen und Zeugen im Strafverfahren, Schwerpunkt: Kinder und Jugendliche (Institut RWH, Recht Würde Helfen, Berlin)

Systemische Beratung (ISS, Institut für Systemische Studien, Hamburg)

Fachberaterin für Psychotraumatologie (Zentrum für Psychotraumatologie, Kassel)

Mediation (ikm, Institut für konstruktive Konflikaustragung und Mediation, Hamburg)

Fortbildungen

Regelmäßig bilde ich mich in Kursen zu speziellen Themen der Mediation, zu rechtlichen Fragen und zur psychosozialen Beratungsarbeit fort. Als besonders wertvoll und anregend empfinde ich daneben den engen Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen vom Mediationswerk Nord.